Anti-Pädagogik

Video: Erziehen Voluntaristen? Eine Einführung in Antipädagogik mit gewaltfreier Kommunikation.

Die Alternative zur Erziehung ist die gleichberechtigte Behandlung. Hier braucht das Kind nichts zu tun, was es nicht freiwillig machen würde.
Der Unterschied dieses Erziehungsverzichts zu dem, was man gewöhnlich als antiautoritäre Erziehung bezeichnet besteht darin, dass dem Voluntaristen das Eigentum und die Freiheit heilig sind.
Wenn das eigene Kind also das Eigentum oder die Gesundheit anderer zu verletzen droht, ist ein Eingriff aus der Sicht des Voluntaristen gerechtfertigt.

 

 


32 Kommentare

1 Sabine { 01.13.09 at 21:25 }

Vielen Dank für das Video und die Literaturtipps! Immer schön, auf Ähnlichdenkende zu stoßen!

2 Sabrina { 02.01.09 at 16:23 }

Ein gutes Video, welches ich gerne weiterempfehlen werde und sogar muss :)

Noch eine sehr wertvolle Buchempfehlung von mir: “Von der Erziehung zur Einfühlung” von Naomi Aldort, Arbor-Verlag.
Es ist gerade frisch auf dem Markt und es geht darum, wie Eltern und Kinder gemeinsam wachsen können. Schaut mal einfach beim Verlag vorbei (leseprobe)

3 Benjamin Schweighöfer { 02.18.09 at 01:46 }

Hallo lieber Oliver Heuler. Ich bin begeistert von deinen Beiträgen und konnte viel von dir Lernen! Ich selber bin Erzieher und Arbeite in einem Sozialem Brennpunkt in Bremen. Dort ist Gewalt an der Tagesordnung. Ich freue mich das es immer mehr Menschen gibt die sich vom altem “schwarz/weiß” Denkenmuster lösen. Und das sich ein neuer Zeitgeist sich in unseren Köpfen frei macht. Respect!

4 duschwanne { 02.21.09 at 05:10 }

Ich verstehe das nicht,
wenn du schreibst, dem Voluntaristen ist das Eigentum und die Freiheit heilig.
Und wenn das Kind also das Eigentum oder die Gesundheit anderer zu verletzen droht, ist ein Ein­griff aus der Sicht des Volun­ta­ris­ten ge­recht­fer­tigt.
Für mich ist eins unlogisch, wenn dem Voluntaristen seine Freiheit und sein Eigentum heilig ist und die körperliche Unversehrtheit nicht heilig ist, wieso darf er sich einmischen, wenn das eigene Kind die Gesundheit eines anderen bedroht???
Das ist total unlogisch und widersprüchlich.

5 duschwanne { 02.21.09 at 06:26 }

Ach noch was. Wenn ich mich bei meinem Kind einmischen darf, dann ist die Ideologie des Voluntaristen FALSCH! Denn der Voluntarist möchte sich doch nur dann einmischen, wenn er zur Hilfe gebeten wird!!!
Denn MEIN Kind ist zugleich auch ein ANDERER, denn MEIN Kind ist NICHT ICH!!!
Und außerdem hat der Voluntarist nur ein RECHT auf Eigentum, wenn er es recht­mä­ßig er­wor­ben durch: Ar­beit, Tausch oder als Ge­schenk.
Ich habe meinem Kind ein Geschenk gemacht, nämlich das mein Kind Leben darf ohne mich würde mein Kind nicht Leben.
Man könnte dies auch anders sehen, denn ich hatte ja eine harte Arbeit gehabt um einen Menschen zu gebähren und gleichzeitig diesem Mensch ein geschenkt gemacht.
Und nun???
Beide haben dasselbe Recht…

6 duschwanne { 02.21.09 at 06:58 }

Ach und noch was.

Das Meiste was ich meinem Kind geben kann, ist mein Eigentum, deswegen steht es auch als Drittes da.
Das Mittelste was ich meinem Kind geben kann, ist meine Freiheit, deswegen steht es auch als Zweites da.
Und das Wenigste was ich meinem Kind geben kann, ist meine körperliche Unversehrtheit deswegen steht es als Erstes da.
Und das allerwenigste was ich meinem Kind geben kann, ist mein Leben. Aber ich kann mein Kind an meinem Leben Teil haben lassen, wenn ich dies nicht tue, bring ich mein Kind um und das möchte ich nicht, denn mein Kind ist ein Teil meiner Arbeit und ein Teil eines Geschenkes für ihr Leben. Mein Kind ist von mir abhängig und deswegen möchte mein Kind freiwillig geführt werden von mir als Mutter. Und wenn das nicht so wäre, dann würden wir die Perfektion der Natur verleugnen.

7 admin { 02.21.09 at 09:11 }

Hallo Duschwanne!

Was lässt dich vermuten, dass dem Voluntaristen die körperliche Unversehrtheit nicht heilig ist und was lässt dich vermuten, dass der Voluntarist sich bei seinem Kind — wie du schreibst »einmischen darf«?

Mein Kind ist von mir abhängig und deswegen möchte mein Kind freiwillig geführt werden von mir als Mutter.

Was lässt dich vermuten, dass ich das ausschließe? Wenn mein Kind signalisiert, dass es Führung möchte, werde ich sie selbstverständlich anbieten. Andernfalls drohte ja Verwahrlosung.

Gruß Oliver

8 Duschwanne { 02.22.09 at 05:45 }

Es lässt mich deshalb vermuten, weil du geschrieben hast, dem Voluntaristen ist Eigentum und Freiheit heilig. Aber die körperliche Unversehrtheit sowie das es heilig ist, hast du nicht geschrieben. Und somit hat es für mich nicht existiert.

Ich habe einfach Voluntarist nicht verstanden und somit habe ich die ganze Nacht darüber gegrübelt und habe dir einfach mal was zu geschrieben.

Aber deine Antwort hat mir geholfen.

9 Duschwanne { 02.22.09 at 06:05 }

Zum einmischen:

“Wenn das ei­ge­ne Kind also das Ei­gen­tum oder die Ge­sund­heit an­de­rer zu ver­let­zen droht, ist ein Ein­griff aus der Sicht des Volun­ta­ris­ten ge­recht­fer­tigt.”

Das nenn ich einmischen dürfen. Ich hatte aber nicht die Logik verstanden, die dahinter stand und musste einfach diese Grundlagen hinterfragen um die Grundlagen zu verstehen zu können. Anhand von verschiedensten Beispielen aus meiner Umgebung und meiner Philosophie meines Lebens.

10 Benjamin Schweighöfer { 02.28.09 at 20:48 }

Ich hab mir nochmal einen Kopf um die Voluntaristen und zum Thema Anti-pedagogik gemacht. Da sind mir einige Dinge durch den Kopf gegangen.

Zum Voluntaristen:

Der Besitztum bez. Eigentum

Da fällt mir volgendes zu ein. Findet ihr das Reiche Verantwortung gegenüber den Armen haben? Sollte der Reichtum nicht uns allem gehören und nicht nur wenige? Sind das nicht dinge die mit der Gewalt eng verknöpft sind?

Zur Anti-pedagogik:

Als Erzieher ist es meine Aufgabe mein Handeln immer zur Durchleuchten. Und ich finde den Grundgedanken zur Anti-pedagogik sehr gut. Aber je mehr ich mich mit dem Thema befasse stelle ich fest das Selbst die Anti-Pedagigik nicht das “non plus ultra” ist. Ich finde es sehr gut das man es schaft Kinder Gewaltlos zu Erziehen. Solange die Rahmenbedingungen es zulassen. Die Frage ist die ich mir stelle ist “Wer übt über wem Gewalt aus und warum?” So lange wir Menschen in einer Symbiose Leben werden wir wahrscheinlich ohne Gewalt nicht auskommen. Ich finde es Wichtiger einen gemeinsamen Weg der Erziehung zu finden.

11 Oliver Heuler { 02.28.09 at 21:34 }

Hallo Benjamin!

Sollte der Reichtum nicht uns allem gehören und nicht nur wenige? Sind das nicht dinge die mit der Gewalt eng verknöpft sind?

Ich finde auch, dass es allen Menschen auf dem Planeten gut gehen sollte.
Die Frage lautet was passieren soll, wenn ein Mensch, der sehr hart, viel oder effizient gearbeitet hat, einem anderen, der nicht hart, viel oder effizient gearbeitet hat, nichts abgeben möchte? Nehmen wird dem Ersten dann das Geld unter Androhung von Schmerzen weg, um es dem Zweiten zu geben?

So lange wir Menschen in einer Symbiose Leben werden wir wahrscheinlich ohne Gewalt nicht auskommen.

Ich finde es immer schwierig, über solche allgemeinen Aussagen zu diskutieren. Beschreibe doch am besten eine konkrete Situation, in der du glaubst, dass Gewalt unvermeidbar sei. Dazu kann ich dann gerne etwas sagen.

Gruß Oliver

12 Benjamin Schweighöfer { 03.03.09 at 17:24 }

Hallo lieber Oliver

Zum Thema Besitztum.

Da gebe ich dir natürlich Recht. Wer mehr Arbeitet sollte auch mehr bekommen vom Reichtum. Da gibt es aber aus meiner sicht zwei Probleme.

1.) Was ist mit denen die nicht Arbeiten können. (Kramkheit, Behinderung etz…) Solche Menschen können natürlich nicht das leisten was ein gesunder Mensch leisten könnte. Gut davon abgesehen brauch ich Persönlich für mein Glück keine übermäsigen Reichtum (Geld). Mein Reichtum schöpfe ich aus meinen Freunde, Familie, Freundin und meinem kleinen Segelboot. =) Ich finde eine Grundsicherung sollte für solche Menschen vorhanden sein.

2.) Aktuelles Beispiel: Warum sollte zum Beispiel ein Manager zweihundertmal mehr Geld verdienen als die Krankenschwester, Handwerker oder Verkäuferin. Leisten die nicht genausoviel für unsere Gesellschaft? Ist das nicht unverhäldnismäsig? Ich persönlich ziehe mein Hut eher vor einer Altenpflegerin als jemmand der mit Millionen speckuliert. Ich finde man kann in der heutigen Zeit nicht mehr wirklich angemessen nach Leistung Bezahlen. Hier geht es nur nach Ökonomischen Werte. Es ist schwer für mich zu ertragen das jemmand der Millionenbeträge hinterzieht mit einer Bewärung rauskommt. Zur gleichen Zeit eine Verkaüferin die wegen 1,30€ Pfandgeld hinterzogen hat nach 30 Jahren betriebsgehörigkeit entlassen. Das find ich für mein Gerechtigkeits Sin nicht in Ordnung! Auch wenn das Gericht gegen sie entschieden hat.

Zum Thema Gewalt

Ich meine es so… Letztentlich wird es immer Gewalt geben. In welcher Form auch immer. Selbst wenn wir in einer Voluntaristischen Geselschaft leben sollten. Glaube ich das es immer Menschen geben wird die über andere herschen oder kontrolieren wollen. Deshalb finde ich den Grundgedanken des Voluntaristen echt gut aber es wird nicht die Patentlösung sein.

Und zur Guter letzt… Ich bin wie schon erwähnt Erzieher. Ich bin trotzdem überzeugt das Erziehung nötig ist. Natürlich im Optimalfall eine gewaltfreie Erziehung. Denn Gewalt erzeugt gegengewalt oder unterdrückung. Wie schon von Dir erwähnt Oliver. (Rebelion oder Unterdrückung. Ist nur die Frage was das Geringere Übel ist)

Ich hoffe ich konnte zur anregung unserer Diskusion beitragen.

Mit lieben Grüßen von Benny aus Bremen =)

P.s Sorry für mancher Rechtschreibung.

13 Benjamin Schweighöfer { 03.03.09 at 17:28 }

*lach* Ich meine… Rechtscheibungsfehler

14 Vicky { 03.18.09 at 11:29 }

@ Benjamin:
1.) Was ist mit denen die nicht Arbeiten können.
> In Kirchen wird schon immer für jene gesammelt, die es aus eigener Kraft nicht schaffen. Wer viel hat, gibt auch gern - vermute ich. Leider sind Beispiele hier schwer zu finden, da die Reichen damit auch gern hinterm Berg halten (Michael Schumacher, Bill Gates spenden sehr viel, soweit ich weiß).

2.) Aktuelles Beispiel: Warum sollte zum Beispiel ein Manager zweihundertmal mehr Geld verdienen als die Krankenschwester, Handwerker oder Verkäuferin.
>Wenn ich das Voluntaristenkonzept richtig verstehe, dann wird es das in einer freiheitlichen, marktwirtschaftlichen Gesellschaft nicht geben. Ein Unternehmen wird pleite gehen, wenn die Kunden wegen hoher Managergehälter nicht mehr dort einkaufen. Es sei denn, das Endprodukt ist ihnen diese “Ungerecjtigkeit” wert. Es steht ja auch jedem frei, der Lidl-Verkäuferin ein Trinkgeld zu geben, wenn man der Meinung ist, sie hätte mehr verdient.

3. Zum Thema Gewalt
Hier sehe ich allerdings auch ein Problem: Vielen Menschen scheint Macht enorm wichtig zu sein - beruflich und privat. Wird dieser Wunsch nach Macht verschwinden, wenn man äußerlich frei ist oder gibt es nicht auch Menschen, die einfach inhärent davon beseelt sind, andere zu unterdrücken? Und zwar auch gar nicht zu wenige?

15 Bürstenclown { 05.09.09 at 00:45 }
16 Niels { 07.30.09 at 12:38 }

Schön, dass schon jemand weiter oben Naomi Aldort’s Buch empfohlen hat; aus meiner Sicht kann man es nicht genug empfehlen. Auf der einen Seite zeigt es uns, was in Kindern vorgeht, bzw. was wir mit unserem Verhalten in ihnen bewirken. Das allein ist meiner Meinung nach schon das Buch in Gold wert, denn ich vermute, dass niemand mehr seine Kinder zu irgendetwas zwingen würde, wenn er realisieren würde, was er damit anrichtet.
Auf der anderen Seite zeigt Naomi Aldort ganz konkret, wie wir anders mit unseren Kindern umgehen können - wie wir sie vollkommen respektieren und als gleichwertig behandeln können.
Und: Sie zeigt uns, dass wir eigentlich selbst gefordert sind, durch unsere Kinder zu wachsen - dass wir gerade dadurch, dass wir Kinder haben, die Möglichkeit haben, Dinge über uns selbst und über das Leben zu lernen, die wir sonst nicht lernen könnten: Es geht weniger darum, sie etwas zu lehren als selbst zu lernen - und dabei auch noch ihnen behilflich zu sein, selber zu lernen.

Das Buch ist übrigens in leicht verständlichem Englisch geschrieben und heisst im Original ‘Raising Our Children, Raising Ourselves’.

17 Niels { 07.30.09 at 13:29 }

Und natürlich: Danke, Oliver, für das Video. (Cool, die Werbespots.) Ich bin zwar wieder mal nicht einig mit Dir, wenn Du sagst, dass die meisten Eltern ihre Kinder lieben und das beste für sie wollen, da ich ganz andere Erfahrungen gemacht habe - aber abgesehen davon ist es aus meiner Sicht nur zu wahr, was Du sagst, und ich finde es sehr wertvoll und hilfreich, dass Du diese Dinge aussprichst.

18 bildungssalat.de » Blog Archive » Antipädagogische Sicht { 09.22.09 at 22:48 }

[...] Video (ca. 18 min) in dem Anti-Pädagogik erklärt wird. [...]

19 Martin Bartonitz { 02.27.11 at 01:34 }

Hallo Vicky, Hallo Benjamin,
Ihr habt beide einen wichtigen Knackpunkt an den Schwächen des Voluntarismus ausgemacht: er basiert auf dem freien Markt und da gibt es genau die Gierigen mit den so unverständlich überhöhten Gehältern, die in keiner Weise zu rechtfertigen sind. Und da wir auch heute, was unseren Konsum betrifft, in Maßen frei sind, hätten wir Verbraucher schon heute diese Firmen boykottieren können. Tun es aber heute nicht, und auch nicht im Voluntarismus.
Was die gewaltfreie Kommunikation angeht, so ist diese definitiv hilfreich!

20 Andi Fischer { 07.11.11 at 00:16 }

… und so waechst und waechst die eigene Bibliothek. Unverkennbar einige der Buecher im Hintergrund. Danke fuer die, wie ich finde, gelungene Einfuehrung.

21 Maxi { 08.12.11 at 16:44 }
22 Cindy { 09.05.11 at 12:27 }

Danke für den tollen, interessanten Beitrag! Bin selbst junge Mutter und in pädagogischer Ausbildung, tendiere aber sehr in ihre Richtung. Nur bei einem muss ich widersprechen: Die Antiautoritäre Erziehung wahrt auch die Grenzen der Personen, denn sonst würde die Freiheit des einen, die Freiheit des anderen wieder eingrenzen, und wir wären in genau einer solchen Konstellation die die autoritäre Erziehung ja eben nicht will - nur dann eben umgekehrt. Im Anbetracht dessen finde ich es sehr schwierig die Antipädagogik von der Antiautoritären Erziehung abzugrenzen. Nichtsdestotrotz halte ich beides (oder es? Wo unterscheiden sie sich wirklich voneinander? Nur darin dass die Antiautoritäre Erziehung sich noch als Erziehung besteht, die Antipädagogik nicht? Wie unterscheiden sie sich in der Praxis?) für tolle Ansätze für ein respektvolles Miteinander, und eine Kindheit geprägt von Wertschätzung und Empathie. Schön! :)

23 Cindy { 09.05.11 at 12:28 }

entschuldige ich meinte “..genau in einer solchen Konstellation die die ANTIautoritäre Erziehung nicht will” ;)

24 Erziehung zur Unfreiheit: Das paradoxe Verhältnis von Staat und Individuum | { 10.09.11 at 19:57 }

[...] Einführungsvideo in die pädagogikkritischen Positionen des Voluntarismus [...]

25 Sascha { 01.05.12 at 01:01 }

Der philosophische Unterschied zwischen antiautoritär und antipädagogisch ist schon erheblich. Antiautoritär bedeutet Erziehung, und dies zu einem recht sinnlosen Bild, denn natürliche Autorität, die auf besserem Wissen oder Können beruht, ist etwas positives. Erziehung ist hingegen konzeptionell geistiger Zwang, Ummodelung eines anderen Menschen, etwas ganz anderes als ein zivilisiertes Zusammenleben.

26 jimh { 03.10.12 at 04:06 }

Wirklich eine coole Art mit Kindern umzugehn. Wünschte mir das würden alle so machen.

27 Daniel { 05.15.12 at 17:08 }

Soeben “Zeit für Kinder!” gelesen … ich danke für die Bereicherung!

28 Kathrin { 06.04.12 at 07:50 }

Noch was fürs Bücherregal aller Interessierten:
Extrem empfehlenswert sind zum Thema respektvolle und gewaltfreie Erziehung alle Bücher des dänischen Familientherapeuten Jesper Juul. Beeindruckend, witzig und berührend auch, ihn live zu hören - viele Interviews und Kurzvorträge kann man auf seiner Website hören: http://www.familylab.de/audios__videos.asp
Grüße

29 Bastian { 06.21.12 at 14:15 }

Hallo,
toll das ich deine Seite gefunden habe.
Darf der Voluntarist auch eingreifen wenn die körperliche Unversehrtheit des Kindes bedroht ist? Als Elternteil habe ich doch die Verantwortung für die körperliche Unversehrtheit meiner Kinder!?

30 admin { 06.21.12 at 21:02 }

Na klar.

31 Bastian { 06.21.12 at 21:53 }

Gut…
Wenn mein Kind, z.B. nicht Zähne putzen möchte und meinen Methoden der Überredung nicht greifen, kann ich das auf Dauer nicht zulassen. Es ist Vorraubsehbar, dass das Kind Probleme mit den Zähnen bekommt. Wenn ich mein Kind nun regelmäßig gängle, wird es Zähne putzen nicht freiwillig und vor allem nicht ordentlich machen.

Gruß Bastian

32 admin { 06.22.12 at 00:29 }

Die Grenzen sind fließend, Liebe weist den Weg. Wir haben unser Kind einmal zum Zähneputzen gezwungen, und ich bereue das noch heute. Der seelische Schaden muss abgewogen werden mit dem möglichen physischen Schaden. Aber wer will da den ersten Stein werfen? Ich sicher nicht.

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