Die Sendung ohne den Wolf — der Film

Versetzt euch mal kurz 14 Milliarden Jahren zurück — Urknall. Materie, Energie, Raum und Zeit hüpfen ins Dasein.

Man wird das etwas später Physik nennen. 300.000 Jahre danach — also praktisch kurz danach — verbanden sich Materie und Energie zu Atomen und dann zu Molekülen. Und, liebe Kinder, wie nennt man das? Richtig: Chemie.
Vor etwa 4 Milliarden Jahren verbanden sich dann einige dieser Moleküle zu Organismen. Und natürlich gab es dafür ein wenig später auch einen Namen: Biologie.
Vor 100.000 Jahren — kosmisch gesehen also gestern — begannen manche dieser Organismen mit dem Aufbau von noch komplexeren Strukturen. Die nennen wir heute Kulturen. Und was beim Aufeinandertreffen der verschiedenen Kulturen herauskam, hat natürlich auch den Namen eines späteren Schulfaches bekommen: Geschichte.
Das eigentlich Interessante wird in der Schule jedoch nicht behandelt: wie sich nämlich der einzelne Organismus, also der Mensch, und dessen Kultur weiterentwickeln kann. Zu viel Weiterentwicklung der künftigen Untertanen ist nämlich gar nicht gewünscht, sonst bleibt ihr ja womöglich keine Untertanen. Darum müsst ihr euch also selbst kümmern. Also schwänzt einfach die nächste Schulstunde und investiert 45 Minuten in den ersten Film von der Sendung ohne den Wolf.


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